HARIBO – Feurige Flammen

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Heute möchte ich Euch einen kleinen Produkttest vorstellen. Zufällig habe ich bei Facebook die Ankündigung gelesen, dass HARIBO nun Feurige Flammen anbietet. Da es in Bonn einen Store gibt, in dem vieles auch als lose Ware verkauft wird, konnte ich ein paar der Flammen testen.

Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Orange, Kirsche und Cola und alle sollen eine leichte Schärfe haben.

Ich muss zu Beginn sagen, dass ich kein Fan von Gummibärchen bin, normal esse ich das nicht. Dementsprechend haben mich die Flammen auch nicht bekehrt, die Geschmacksrichtungen sind typisch Gummibärchen, von den dreien hat mir Kirsche am besten geschmeckt.

Nun aber das Wichtigste: Die Schärfe. Ich würde sagen, ja ganz leicht und ganz kurz vorhanden. Meine Mittester (nicht ganz so Schärfejunkies) fanden sie gut scharf. Also: Für Normalesser scharf, aber nicht unmenschlich.

Momentan gibt es sie nur in der 150 Stück Dose (1,2 kg) für etwa 5,80€ oder als lose Ware im HARIBO Store (dort nach Gewicht, 0,69€/100g).

Meine Empfehlung: Für mich ists nichts, meine Mittester waren aber nicht abgeneigt.

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Die Projekte kommen unter die Haube.

Heute möchte ich mein Update nutzen und euch eine der einfachsten Methoden vorstellen, um Pflanzen sortenrein zu halten. Die einfachste wäre natürlich, nur eine Sorte anzubauen, aber wer will das schon? Also muss man verhindern, dass Bienen, andere Insekten und der Wind die Pollen nicht von einer Pflanze zur anderen tragen können.

Zum Glück sind Chilis und Tomaten Selbstbestäuber, sodass sich die Blüten auch ganz allein bestäuben können. In dem Orange Flash Projekt trage ich ja zur Stabilisierung von zwei der drei Strains bei. Ich möchte natürlich nicht, dass die Pflanzen, die eh noch nicht stabil sind, sich wider verkreuzen.

Das Einfachste ist dann, die ganze Pflanze einzuhüllen. Bei den Discountern gibt es im Frühjahr immer Tomaten- oder Gartenvlies. Das schneide ich zu und packe es um die Pflanze. Man sollte darauf achten, dass keine Lücke offen bleibt, ansonsten ist die Technik sehr einfach. Natürlich muss man nun schauen, dass Blüten, die vorher bereits offen waren, entweder abgemacht oder markiert werden. Ich habe heute die wenigen offenen Blüten entfernt, Früchte sind noch nicht dran.

Und so sahen sie vorher aus:

Und dann eingehüllt:

Zum Ende noch ein paar Blütenfotos…

Orange Flash F4 (C.chinense) CAP1491 (C.eximium) – Aus Saison2015
Jalapeño Farmers Market Potato (C.annuum) Champion (C.baccatum) – Aus Saison2015

Blühende Chilis! Vol.2

Heute möchte ich euch ein paar Blüten von Wildsorten vorstellen. Diese sind ganz besonders hübsch anzusehen.

C.lanceolatum – Aus Saison2015

Die C.lanceolatum hatte letztes Jahr noch dunkelviolette Blüten – eventuell liegt es daran, dass sie nun im Schatten steht.

C.cardenasii – Aus Saison2015

Blüten von C.cardenasii sind den Rocotoblüten sehr ähnlich – sie sind auch verwandt und lassen sich von Rocotos bestäuben.

C.eximium – Aus Saison2015

Jetzt schon mein Favorit. Ich finde C.eximium hat mit die schönsten Blüten.

Stop Spicy Stupidity

Heute bin ich über einen interessanten Artikel auf eatmoreheat.com gestolpert:

Es geht darum, insbesondere Hersteller scharfer Produkte dazu zu bringen, solche irren Extrem-Tester nicht weiter zu unterstützen. In den letzten Jahren hat der Chili-Boom stark zugenommen, besonders aber auch das Extreme. Überall wird mit „World’s Hottest“, „Extrem scharf“ und anderen Extrem-Attributen geworben. Und bei den einschlägigen Videoportalen kann man dann auch die (sorry für die Wortwahl) Idioten sehen, die sich irre Mengen reinpfeifen und sich dann übergeben müssen.

Ich selbst bin kein Freund dieser Videos und Tests und schaue mir sie auch so gut wie nie an.

Was natürlich nicht heißt, dass ich nicht gerne scharf (und manchmal auch extrem scharf) esse, oder Produkttests von extrem scharfen Sachen verteufle. Es geht mir um die Art und Weise wie das Ganze präsentiert und beworben wird.

In dem Artikel wird auch ein Label eingeführt, das ich sehr interessant finde:
Gerade in den USA ist die Art von „Werbung“ sehr verbreitet, der Schlusssatz des Artikels lautet:

Let’s do our parts to stop the insanity before someone really gets hurt. The last thing anyone needs is the government having a reason to make capsaicin the next tobacco.

Das fasst es auch meiner Meinung nach gut zusammen: Den Irrsinn mit dem Extremtest ein Ende setzen, bevor jemand ernsthaft zu Schaden kommt, oder irgendjemand auf die Idee kommt, Capsaicin zu limitieren.

Ich selbst gebe auch immer gern Teile meiner Ernten (oder Selbstgemachtes) ab, aber da kenne ich die Leute und weiß, dass sie verantwortungsvoll damit umgehen.

Blühende Chilis! Vol.1

Die Blüten von Chilis sind so das erste, was die Pflanzen zu wirklichen Hinguckern macht. Gerade Leute, die nichts mit Chilis zu tun haben, sind immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich und schön Chiliblüten sind.

In einer kleinen Serie möchte ich immer wieder mal besonders schöne Chiliblüten zeigen.

Den Start machen zwei Capcisum annuum:

Yolo Wonder – Aus Saison2015

Die Yolo Wonder ist eine normale Gemüsepaprika und zählt zur Gattung Capsicum annuum. Diese haben meist rein weiße oder violett gefärbte Blüten, die von klein bis sehr groß fast alle Größen haben. Diese hier ist quasi ein Vorzeigexemplar für eine Standardblüte: reinweiß, sechszählige Blütenblätte, extrem symmetrisch und bläuliche Staubbeutel. Der Durchmesser beträgt etwa 21 mm, damit ist es eine eher große Blüte.

Jalapeño Purple – Aus Saison2015

Auch die Jalapeño Purple zählt zur Gattung C. annuum. Hier sieht man dann allerdings quasi das fast perfekte Gegenteil was die Farbe angeht: komplett violett. Ebenfalls sechszählig, symmetrisch (wenn auch etwas deformiert in diesem Fall) und dunkelviolette Staubbeutel. Der Durchmesser beträgt etwa 20 mm.

Zwischen diesen beiden „Extremen“ existieren noch viele andere Kombinationen von weiß und violett bei C.annuum Blüten: Mal nur innen gefleckt, dann sind nur die Außenspitzen violett überhaucht.

Hochsommer = Chilizeit

Die hochsommerliche Hitze hat Deutschland im Griff, aber für die Chilis ist das fast das beste Wetter. Gestern habe ich wieder ein Update fertig gestellt, bei dem ich die Pflanzen wieder vermessen habe (das mache ich einmal im Monat, um das Wachstum zu protokollieren).

Eine Auswahl der schönsten Pflanzen und die Diagramme stelle ich natürlich auch hier vor.

Eine der beiden Projektsorten (Lava Flash F4) kommt seit einer Woche sehr gut, alle drei sind verzweigt und bilden Blüten.

Lava Flash F4 – Aus Saison2015

Fatalii Gourmet Rocato, eine weitere C. chinense, noch etwas wenig Höhenwachstum, allerdings schon sehr buschig.

FG Rocato – Aus Saison2015

Lemon Drop (C. baccatum), heuer sehr buschig, ich hatte sie auch schon einmal, da wuchsen sie viel stärker in die Höhe.

Lemon Drop – Aus Saison2015

Die Wildsorte CAP 1492 (C. eximium) erinnert dagegen viel mehr an eine Bohnenstange, die anderen Eximium, CGN 19198, wachsen dagegen auch eher buschig.

CAP 1492 – Aus Saison2015
CGN 19198 – Aus Saison2015

Meine größten bisher sind allerdings die Rocotos. Denen tut ihr luftiger Platz und das Rankgitter richtig gut.

Rocoto Marlene SLP – Aus Saison2015

Zum Ende dann noch die Diagramme, grün der aktuelle Wert, orange der von vor vier Wochen.

Aus Saison2015
Aus Saison2015

In den nächsten Tagen gibt es dann auch wieder Aktuelles aus dem Beet und ein reines Blütenupdate.
Bis dahin, machts gut!